Projekt

Auftraggeber

Geothermie-Projekt Unterschleißheim - Prognose der Auswirkungen
des Dauerbetriebs der Geothermieanlage Unterschleißheim
Geothermie Unterschleissheim (GTU)

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Ausführliche Referenz-beschreibung

 

Projekt-Kurzbeschreibung
Die Stadt Unterschleißheim hat sich für die Einrichtung eines Geowärmeversorgungsnetzes ausgesprochen, dessen Energie aus Hydrothermalwässern der Malm- Kalksteine in rund 1.900 m Tiefe gewonnen wird. Das geförderte Thermalwasser gibt seine Energie in Wärmetauschern an das Nahwärmenetz der Stadt Unterschleißheim ab und wird über eine weitere Bohrung wieder in das Tiefenreservoir zurückgeführt. Dazu wurden im Stadtbereich von Unterschleißheim eine Förderbohrung und eine Reinjektionsbohrung (Verpressbohrung) niedergebracht.

  • Die Prognoserechnungen verdeutlichten, wie weit sich der Einflussbereich der Infiltration um die Einleitstelle ausdehnen wird.
  • Wärme kann sich im Gegensatz zu gelösten Stoffen nicht nur konvektiv und diffusiv mit dem Fluid ausbreiten, sondern auch über die wärmeleitfähige Matrix transportiert werden.
  • Das hier erstellte Modellkonzept sieht vor, das einerseits der Wärme- und Massenfluss über die Matrix und andererseits über die Störungs- bzw. Verwerfungszonen zu dem Entnahmebrunnen strömt.
  • Berücksichtigt wurden zweidimensionale Kluftelemente zur Abbildung der Störungs- und Verwerfungszonen.
  • Qualifizierung und Kalibrierung des Modells durch das Nachrechnen zweier Pumpversuche schuf die Möglichkeit aussagefähige Prognoserechnungen zu erhalten.
  • Analytisches Modell zur Berechnung der Temperaturverluste im Rohr.
  • Modellergebnisse als Grundlage zur Erstellung des Wärmegutachtens (erforderlich nach Bergrecht) für die Bewilligung des Geothermiedauerbetriebs.
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