Projekt
Auftraggeber

Einflussbereich einer geothermischen Nutzung durch Erdsonden
ICG Leonhardt-Veith GmbH & Co. KG, Düsseldorf

Projekt-Kurzbeschreibung
Es ist geplant, zu Kühl- und Heizzwecken eine geothermische Erdwärmenutzung über Erdsonden durchzuführen. Dabei sollen ca. 120 Erdsonden (Raster ca. 5 m) mit einer Länge von etwa 30 m in den quartären Grundwasserleiter aus Sanden und Kiesen eingebracht werden. Mit Hilfe eines Modells wurde der Einflussbereich der geothermischen Nutzung durch die Erdsonden bestimmt.

  • nach ca. 10 Jahren ist ein stationärer Zustand bei der Wärmeausbreitung erreicht, allerdings mit der Annahme, dass permanent ein stationärer Grundwasserströmungszustand vorhanden ist.
  • Die Wärmeausdehnung erstreckt sich über eine Länge von rund 320 m in Grundwasserfließrichtung. Die Ausdehnung quer zur Grundwasserströmung beträgt maximal 100 m.
  • Das hier erstellte Modellkonzept sieht vor, das einerseits der Wärme- und Massenfluss über die Matrix und andererseits über die Störungs- bzw. Verwerfungszonen zu dem Entnahmebrunnen strömt.
  • Die Auswirkungen der Temperaturnutzung durch die Erdsonden beschränken sich rechnerisch nahezu auf das Baufeld.
  • Temperaturänderungen außerhalb des Baufeldes befinden sich im Rahmen der natürlichen Temperaturschwankungen des Grundwassers.
  • Innerhalb des Baufeldes kühlt sich das Grundwasser auf rund 10 °C ab.

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