Projekt

Auftraggeber

Transportmodellierung als Werkzeug bei der Gefährdungsabschätzung
und Sanierungsplanung
Stadt Essen

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Ausführliche Referenz-beschreibung

Projekt-Kurzbeschreibung
Die Projektbearbeitung wurde im Auftrag der Stadt Essen in enger Kooperation mit der
Dr. Heckemanns und Partner GmbH, die die Gefährdungsabschätzung und Sanierungsplanung durchführte, bearbeitet. Wesentliche offene Fragen zur abschließenden Gefahrenbeurteilung bezogen sich auf die Grundwassersituation. Hierbei war insbesondere die Frage zu klären, ob die Grundwasserverunreinigungen räumlich semistationären Charakter haben oder eine dynamische Ausbreitung zu besorgen ist. Für eine solche Prognose des zukünftigen Ablaufs bildete das erstellte Grundwassermodell die Grundlage.
Der Altstandort mit einer Fläche von ca. 7.500 m2 liegt unmittelbar am Südrand des Naturschutzgebietes „Schönebecker Schluchttal“ in Essen. Zwischen ca. 1952 und 1984 wurden auf diesem Standort durch einen chemischen Kleinbetrieb LCKW, BTEX, Mineralölkohlenwasserstoffe und verwandte Substanzen gelagert, umgeschlagen und verarbeitet.

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emscher1 Es wurde ein 3-dimensionales Modell nach der Methode der Finiten Elemente auf der Basis des Modellsystems SPRING erstellt. Der vertikale Modellaufbau wurde durch den geologischen Schichtenaufbau bestimmt. Es wurden fünf Schichten ausgegliedert, die jedoch nicht alle im gesamten Modellgebiet verbreitet sind. Aus numerischen und Auflösungsgründen wurden die beschriebenen Schichten in vertikaler Richtung in jeweils mehrere Finite Element Schichten geteilt, so dass es im Ganzen aus 18 Finite Element-Schichten aufgebaut wird.
Um einen Einblick in das längerfristige Transportverhalten des Modells zu erhalten, wurden Modellrechnungen für verschiedene Ausbreitungsbedingungen durchgeführt.